Mobile Sauerstoffgeräte

Mobile Sauerstoffkonzentratoren


Zu den mobilen Sauerstoff Geräten zählen die transportablen, sowie die tragbaren Konzentratoren.


Transportable Konzentratoren eröffnen den zu behandelnden Patienten völlig neue Möglichkeiten. So kann das Gerät dauerhaft über mehrere Stunden hinweg eingesetzt und über einen zuvor aufgeladenen Akku benutzt werden. Das Aufladen kann hierbei über eine Steckdose oder im Auto erfolgen und anschließend kann das Gerät ortsveränderlich eingesetzt werden. Einige Geräte funktionieren auch mit kleinen Sauerstoffflaschen, andere funktionieren ähnlich wie die normalen Sauerstoffkonzentratoren.

Da es unterschiedliche Firmen und unterschiedliche Geräte gibt, sollte die Auswahl nach den individuellen Bedürfnissen des Patienten erfolgen.

Mit Hilfe eines Caddys oder einer Tragetasche kann der Konzentrator problemlos transportiert und mitgenommen werden. Sie können während der Fahrt und am späteren Aufenthaltsort verwendet werden. Auch im Büro, während der Zugfahrt oder im Flugzeug kann man die Konzentratoren verwenden. Sollte man sie mit in ein Flugzeug nehmen wollen, beispielsweise bei der Reise in den Urlaub, sollten Sie sich zuvor mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung setzen und abklären, ob es möglicherweise zu Problemen kommen könnte.

Transportable Sauerstoffkonzentratoren

Die transportablen Sauerstoffkonzentratoren spenden dem Patienten 3 Liter Sauerstoff kontinuierlich bei einer Konzentration von bis zu 90 %. Allerdings ist es auch möglich das Gerät so einzustellen, dass die Sauerstoffzufuhr Atemfluss gesteuert erfolgt. Dabei beträgt die Sauerstoffzufuhr bis zu 6 Liter pro Minute. Die individuelle Kapazität pro Minute ermöglicht den Patienten körperliche Betätigung. Die Akkukapazität hängt meist von der Geräteleistung ab, eine Laufzeit bis zu 8 Stunden ist jedoch möglich. Die tragbaren Konzentratoren sind für Spaziergänge, das Einkaufen, längere Autofahrten oder einfach für unterwegs geeignet.

Der Akku des Gerätes kann sowohl im Auto wie auch an der Steckdose aufgeladen werden. Die Tragbaren Punkten vor allem damit, dass sie durch ihr geringes Gewicht besonders leicht und somit gut zu transportieren sind.

Die mobilen Geräte sind eine gute Alternative, wenn man ohne ständiges Sauerstoffflaschen nachfüllen einen Ausflug unternehmen möchte. Der Besuch eines Supermarkts, ein Spaziergang im Wald oder eine längere Autofahrt sind somit kein Problem mehr.

Man sollte jedoch darauf achten, dass eine Möglichkeit zum Aufladen des Gerätes vorhanden ist (bspw. Im Hotel, im Auto oder an einer Steckdose).


Die mobilen und tragbaren Sauerstoffkonzentratoren funktionieren ähnlich wie die stationären.


Natürlich verfügen sie, genau wie die Tragbaren, über eine begrenzte Akkulaufzeit und über weniger Einstellungen. Dennoch kann man, mit vorheriger Absprache des behandelnden Arztes, den Gebrauch eines solchen Geräts in Erwägung ziehen.

Mobile Geräte kann man teilweise auch während des Schlafens nutzen. Auch hier ist es möglich, das Gerät mit in das Flugzeug zu nehmen (trotzdem sollte man sich vorher vergewissern, dass die Fluggesellschaft keine Richtlinien oder Regeln haben, die dagegen sprechen). Da ein mobiles Gerät nur zwischen 2-5 kg wiegt, kann man es auch bequem in einer Tasche oder am Gürtel mit sich Tragen. Das zusätzliche Gewicht fällt kaum auf und der Patient kann sich frei bewegen und auch einer körperlichen Tätigkeit nachgehen.

Der Patient sollte sich durch die Sauerstofftherapie nicht eingeschränkt fühlen und täglich aus dem Haus gehen.

Die transportablen Geräte sind eine gute Möglichkeit, dem nach zu kommen und das eigene soziale Leben nicht zu vernachlässigen. Durch die Geräte sind sie nicht auf permanente Stromversorgung angewiesen und können längere Zeit unterwegs sein, um beispielsweise Freunde zu besuchen oder spazieren zu gehen.

Oftmals werden mobile Sauerstoffkonzentratoren nur in Ausnahmefällen von der Krankenkasse übernommen.


Bei der Beantragung gibt es unterschiedliche Faktoren zu beachten.

Ist der Patient selten zu Hause bekommt er kleine Gasdruckflaschen zur Verfügung gestellt. Genehmigt werden hierbei bis zu vier Flaschen im Monat.

Ab ca. 6 Stunden Nutzung bekommt man Flüssigsauerstoff genehmigt.

Ein tragbares Gerät sollte man mit der eigenen Mobilität begründen. Ohne dieses wären sie nicht dazu in der Lage Arztbesuche, Lungensport und den Physiotherapeut zu besuchen.

Auch die Kultur kann hierbei eine Rolle spielen. Ein Besuch in einem Museum, der Besuch eines Konzertes oder dergleichen kann unter Kultur zählen, sollte aber vorsichtig eingesetzt werden, da die Krankenkasse es auch als Privatvergnügen darstellen und den Antrag auf Kostenübernahme somit ablehnen kann. Zwar haben sie immer noch die Möglichkeit einer Klage, doch muss diese nicht zwingend werden, wenn sie sich zuvor ausreichend Informieren und alles richtig machen.

Hilfe können sie auch beim VdK finden.

Ein geringer Mitgliedsbeitrag ist dort pro Monat erforderlich, allerdings hilf ihnen diese Organisation bei einer Klage oder dem Widerspruch gegen eine Ablehnung durch die Krankenkasse. Der VdK ist ein Sozialverband und vertritt die rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen seiner Mitglieder.

Die Internetpräsenz des Sozialverband VdK Deutschland e.V bietet hilfreiche Informationen für Nicht-Mitglieder wie auch für Mitglieder und bringt Aufschluss über neue Möglichkeiten oder Vorgehensweisen. Da die Organisation auf verschiedenen Eben funktioniert: Bundesverband, Landesverband, Kreisverbände und Ortsverbände, können sie die nächste Stelle in ihrer Nähe aufsuchen und dort um Beratung bitten.

Es gilt zu beachten, dass Verwandtenbesuche keine Gründe sind.

Die Krankenkassen legen es so aus, dass die Verwandten ja auch zu Besuch kommen können.

In der Regel möchte der Patient ein normales soziales Leben führen, was ohne ein tragbares Sauerstoffgerät vielen nicht möglich wäre. Auch dies gilt es in einem Schreiben an die Krankenkasse zu erwähnen. Oftmals hilft es auch, eine genaue Aufstellung der außer häuslichen Aktivitäten beizufügen um so dann aufzuzeigen, dass sie auf ein mobiles Gerät angewiesen sind. Somit dürfte gegen eine Genehmigung des Konzentrators nichts sprechen.

Auch anfallende Stromkosten können sie von der Krankenkasse bezahlt werden. Ein Urteil des Bundessozialgerichts spricht dafür, dass die Krankenkasse die Betriebskosten für medizinische Hilfsmittel übernimmt. Hierbei können sie mit Hilfe der Laufzeit des Konzentrators pro Tag, den anfallenden Stromkosten pro Watt und dem Jahresverbrauch ausrechnen, wie viel sie nur für den Strom ihres Gerätes pro Monat / im Jahr zahlen. Es sollte kein Problem darstellen, dass die Krankenkasse ihnen diese Kosten bezahlt, allerdings gilt auch hier wieder, dass es besser ist, sich zuvor persönlich mit der eigenen Krankenkasse zu besprechen und erst falls nötig Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen.


Wollen sie sich näher Informieren oder haben sie noch persönliche Fragen, können sie auf die Sauerstoffliga, ein deutsches Forum, zurück greifen. Dort können sie sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen mit der Sauerstofflungentherapie austauschen, finden viele hilfreiche Tipps und Tricks, sowie Beiträge über die Gesetzeslage und haben auch so die Möglichkeit auf einen regen Austausch, Hilfe und Informationen von anderen Betroffenen. Auch bei dem bereits zuvor erwähnten VdK können sie unter Umständen Hilfe und nützliche Informationen finden.

 

 

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