Stationäre Sauerstoffkonzentratoren - Sauerstoffgerät für zu Hause

Geräte für die dauerhafte Versorgung mit Sauerstoff

Stationäre Sauerstoffgeräte bieten zu Hause eine zuverlässige und dauerhafte Sauerstoffversorgung. In der Sauerstofflangzeittherapie ist die Therapie mit einem Sauerstoffkonzentrator die am häufigsten anzutreffende Art der Versorgung. Ein stationärer Konzentrator kann zwischen 1 und 10 Litern Sauerstoff pro Minute abgeben. Aus der atmosphärischen Luft wird kontinuierlich reiner Sauerstoff produziert.

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Sauerstoff für zu Hause

Die häufigste Art der Versorgung in der Sauerstofflangzeittherapie ist die Therapie mit einem stationären Sauerstoffkonzentrator. 

Funktionsweise

Sauerstoffkonzentratoren saugen die Umgebungsluft an und reinigen diese über spezielle Filter. Durch sogenannte Molekularsiebe wird Stickstoff gebunden, sodass beim Patienten konzentrierter Sauerstoff über eine Nasenbrille zugeführt wird.

Stationäre Sauerstoffkonzentratoren geben immer einen Dauerflow, also eine konstante Flussmenge in Litern pro Minute (l/min) ab. Es wird sowohl während der Ein- als auch Ausatmung durchgehend die gleiche Sauerstoffmenge verabreicht. Dem gegenüber stehen die mobilen Sauerstoffgeräte, die nur während der Einatmung einen sogenannten Bolus abgeben. Hierzu muss der Patient dazu in der Lage sein, das jeweilige Sauerstoffgerät antriggern zu können, damit eine Einatmung erkannt wird.

Maßgeblich bei der Einstellung eines Sauerstoffkonzentrators ist immer die Vorgabe des behandelnden Arztes. Dieser berücksichtigt unter individuellen Gesichtspunkten und Indikationen, wie viel l/min sowohl unter Ruhe als auch unter Belastung benötigt werden. Hierzu wird unter anderem der 6-Minuten-Gehtest durchgeführt. Je nach ermitteltem Bedarf gibt es verschiedene stationäre Sauerstoffkonzentratoren, die sich u.a. in der Flussmenge unterscheiden:

Zur Erleichterung der Verordnung können Sie gerne unseren vorgefertigten Verordnungsvordruck für die Sauerstofftherapie verwenden.

Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT)

Unter einer Sauerstoff-Langzeittherapie (LTOT = long term oxygen therapy) wird eine dauerhafte Zufuhr von Sauerstoff über mindestens 16 Stunden täglich verstanden. Sie wird bei Personen angewandt, die unter einem chronischen Sauerstoffmangel im Blut leiden – einer sogenannten Hypoxämie. Ursächlich für einen solchen Sauerstoffmangel sind vorrangig Lungenerkrankungen, wie z.B. eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), ein Lungenemphysem oder eine Lungenfibrose.

Zur Zufuhr von Sauerstoff stehen unterschiedliche Systeme zur Verfügung, welche über stationäre Sauerstoffkonzentratoren für die Versorgung zu Hause, Füllstationen für Sauerstoffflaschen, Flüssigsauerstoff bis hin zu mobilen und tragbaren Sauerstoffgeräten reichen, um die Mobilität zu gewährleisten und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.

Standardzubehör stationäre Sauerstoffkonzentratoren